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Willkommen in Volleyball-City
Bild: Coralie Wenger
Tagblatt – Lokales, Amriswil
Schweizer Meister im Doppelpack, Regionalmeister mal sechs – die Amriswiler Volleyballteams waren letzte Saison so erfolgreich wie noch nie. Und so wurden sie dort gefeiert, wo die NLA-Herren ihre grössten Triumphe erlebten: In der Sporthalle Tellenfeld.
«Nach dem Meistertitel ist vor dem Meistertitel»: Diese Meinung wurde am Freitagabend in der Sporthalle Tellenfeld zum geflügelten Wort. Denn Trainer Johan Verstappen liess in seiner Ansprache keinen Zweifel daran, dass er an den doppelten Erfolg anknüpfen will: «Ich lade euch alle jetzt schon zur Meisterfeier nächstes Jahr im Tellenfeld ein.» Mit seinem Optimismus steht Verstappen durchaus nicht alleine. Regierungsrätin Monika Knill, die dem erfolgreichen Titelverteidiger einen Thurgauer Volleyball mitbrachte (der Ball wurde extra für Amriswil in den Thurgauer Farben Grün-Gelb-Weiss hergestellt), meinte voller Begeisterung: «Amriswil ist das Epizentrum des schweizerischen Volleyballs.»
Acht Titel gefeiert
Dass Regierungsrätin Knill mit ihrer Einschätzung recht haben könnte, zeigten die Ehrungen aller erfolgreicher Teams von Volley Amriswil. Denn nicht nur in der NLA holten sich die Amriswiler den Schweizer-Meister-Titel, auch in der NLB spielte sich Amriswil unangefochten an die Spitze. Das Herrenteam Amriswil 3 setzte sich in der 3. Liga erfolgreich durch und wird in die 2. Liga aufsteigen. Und bei den Junioren gab's Ostschweizer Regionalmeistertitel. Dies bei Mini E, Mini D, Junioren C und Junioren B. Einen Regionalmeisterschaftstitel holten sich schliesslich auch die Damen 3 und brachten damit die weibliche Note in die Meisterfeier.
«Ich liebe die Fans»
Der strahlende Captain der ersten Mannschaft, Marco Bär, gab die Komplimente, die die NLA-Herren von allen Seiten bekamen, ans Publikum zurück. «Ich liebe die Fans», bekannte er und freute sich sichtlich, dass so viele zur Meisterfeier gekommen waren. Den Fans möchte Marco Bär voraussichtlich auch in der nächsten Saison treu bleiben. Der Captain, der am Freitagabend seinen 30. Geburtstag feiern konnte, meinte rückblickend: «Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu realisieren, dass wir den Titel verteidigt haben.» Aber seither freue er sich einfach nur noch darüber.
Auch Johan Verstappen weiss die Unterstützung der Fans zu würdigen: «Es ist ein grosser Unterschied, wenn wir hier in der Halle mit mehreren hundert Fans spielen oder wenn wir beispielsweise nach Lugano kommen, wo höchstens 70 Leute am Spielfeld stehen. » Die Fans klatschten an der Meisterfeier mit, als ihre «Helden» aus dem Dunkel ins Scheinwerferlicht traten. Oder skandierten auf Anregung von Stadtammann Martin Salvisberg im Sprechchor «Amriswil... Amriswil... Amriswil...».
«Asche auf mein Haupt»
Präsident Dominik Joos bezog sich in seiner Ansprache auf das aktuelle Geschehen ausserhalb der Halle und meinte: «Asche auf mein Haupt.» Doch diese symbolisiere nicht Trauer wie am Aschermittwoch, sondern sei ein Symbol für einen Freudenfreitag. «Wir sind stolz auf unser Team, auf unsere Partner, auf unsere Fans.» Er bekannte sich in vielen Fällen schuldig. So etwa meinte er: «Wir sind schuld, dass Amriswil im Herrenvolleyball in der Schweiz das Mass aller Dinge ist.» Und auf einem Plakat, das die Stadt zu Ehren ihrer Meister drucken liess, steht selbstbewusst: «Willkommen in Volleyball-City.
Rita Kohn
Tagblatt – Lokales Amriswil, Montag, 19. April 2010
«Nach dem Meistertitel ist vor dem Meistertitel»: Diese Meinung wurde am Freitagabend in der Sporthalle Tellenfeld zum geflügelten Wort. Denn Trainer Johan Verstappen liess in seiner Ansprache keinen Zweifel daran, dass er an den doppelten Erfolg anknüpfen will: «Ich lade euch alle jetzt schon zur Meisterfeier nächstes Jahr im Tellenfeld ein.» Mit seinem Optimismus steht Verstappen durchaus nicht alleine. Regierungsrätin Monika Knill, die dem erfolgreichen Titelverteidiger einen Thurgauer Volleyball mitbrachte (der Ball wurde extra für Amriswil in den Thurgauer Farben Grün-Gelb-Weiss hergestellt), meinte voller Begeisterung: «Amriswil ist das Epizentrum des schweizerischen Volleyballs.»
Acht Titel gefeiert
Dass Regierungsrätin Knill mit ihrer Einschätzung recht haben könnte, zeigten die Ehrungen aller erfolgreicher Teams von Volley Amriswil. Denn nicht nur in der NLA holten sich die Amriswiler den Schweizer-Meister-Titel, auch in der NLB spielte sich Amriswil unangefochten an die Spitze. Das Herrenteam Amriswil 3 setzte sich in der 3. Liga erfolgreich durch und wird in die 2. Liga aufsteigen. Und bei den Junioren gab's Ostschweizer Regionalmeistertitel. Dies bei Mini E, Mini D, Junioren C und Junioren B. Einen Regionalmeisterschaftstitel holten sich schliesslich auch die Damen 3 und brachten damit die weibliche Note in die Meisterfeier.
«Ich liebe die Fans»
Der strahlende Captain der ersten Mannschaft, Marco Bär, gab die Komplimente, die die NLA-Herren von allen Seiten bekamen, ans Publikum zurück. «Ich liebe die Fans», bekannte er und freute sich sichtlich, dass so viele zur Meisterfeier gekommen waren. Den Fans möchte Marco Bär voraussichtlich auch in der nächsten Saison treu bleiben. Der Captain, der am Freitagabend seinen 30. Geburtstag feiern konnte, meinte rückblickend: «Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu realisieren, dass wir den Titel verteidigt haben.» Aber seither freue er sich einfach nur noch darüber.
Auch Johan Verstappen weiss die Unterstützung der Fans zu würdigen: «Es ist ein grosser Unterschied, wenn wir hier in der Halle mit mehreren hundert Fans spielen oder wenn wir beispielsweise nach Lugano kommen, wo höchstens 70 Leute am Spielfeld stehen. » Die Fans klatschten an der Meisterfeier mit, als ihre «Helden» aus dem Dunkel ins Scheinwerferlicht traten. Oder skandierten auf Anregung von Stadtammann Martin Salvisberg im Sprechchor «Amriswil... Amriswil... Amriswil...».
«Asche auf mein Haupt»
Präsident Dominik Joos bezog sich in seiner Ansprache auf das aktuelle Geschehen ausserhalb der Halle und meinte: «Asche auf mein Haupt.» Doch diese symbolisiere nicht Trauer wie am Aschermittwoch, sondern sei ein Symbol für einen Freudenfreitag. «Wir sind stolz auf unser Team, auf unsere Partner, auf unsere Fans.» Er bekannte sich in vielen Fällen schuldig. So etwa meinte er: «Wir sind schuld, dass Amriswil im Herrenvolleyball in der Schweiz das Mass aller Dinge ist.» Und auf einem Plakat, das die Stadt zu Ehren ihrer Meister drucken liess, steht selbstbewusst: «Willkommen in Volleyball-City.
Rita Kohn
Tagblatt – Lokales Amriswil, Montag, 19. April 2010
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